Gemeinsames Anliegen von Kirche und Sport: Teilhabe für alle Menschen ermöglichen
Zwölf Partner aus Kirche und Sport waren beim SportForum in Esslingen dabei

Zusammen für Inklusion im Sport

Unter dem Motto „Sport für alle“ haben sich am 14. Oktober 2018 rund 200 Verantwortliche aus Kirche und Sport beim „SportForum“ des Evangelischen Sportverbands Eichenkreuz Württemberg in Esslingen getroffen. Gemeinsames Anliegen war die Teilhabe für alle Menschen im Sport zu fördern. Erstmals beteiligten sich dabei zwölf Partner aus Kirche und Sport. Ein gemeinsamer Sport-Gottesdienst läutete den Tag ein, gefolgt von inklusiven Sportangeboten für Groß und Klein, sowie einem inklusiven Lauf mit der Botschaft „Der Mensch zählt!“.

„Wenn im Sport die Leistung zum Gott wird, verliert der Mensch“

Im Mittelpunkt stand eine Podiumsdiskussion zum Thema „Der Mensch hinter der Leistung – was zählt im Sport?“ Hier verwies Andreas Felchle, Präsident des Württembergischen Landessportbund (WLSB), darauf, dass die Kirchen und die Sportorganisationen wichtige Bindekräfte der Gesellschaft sind, die den Blick für das Ganze haben. Leidenschaftlich setzte er sich gegen Ausgrenzung ein. „An dieser Stelle bin ich gerne Lobbyist.“ Dieter Kaufmann, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Württemberg, setzte schon im Gottesdienst ein starkes Zeichen. „Wenn im Sport die Leistung zum Gott wird, verliert der Mensch“, sagte er in seiner Predigt.

Jakobus Hartmann, der Vorsitzende des Evangelischen Sportverbands Eichenkreuz Württemberg, der zum Evangelischen Jugendwerk in Württemberg (EJW) gehört, machte klar, dass die christliche Sportarbeit, die schon immer zur kirchlichen Jugendarbeit gehört habe, nicht in ihrem Umfeld hängen bleiben darf. Zusammen mit den haupt- und ehrenamtlichen Sportmitarbeitern im größten konfessionellen Jugendverband in Baden-Württemberg möchte er auf weitere Partner zugehen, da gemeinsame Anstrengungen notwendig wären. „Wir möchten nicht nur die Starken sehen, sondern auch die Schwachen, denn die gehören auch dazu.“

Einig waren sich die Gesprächsteilnehmer, dass Inklusion nur dann gelingen kann, wenn die Haltung verändert wird. „Die wesentlichen Barrieren sind nicht die Stufen vor der Sporthalle, sondern in den Köpfen“, so Andreas Felchle. „Einfach mal machen“ sei besser, als alle Inklusionspläne und Konzepte.

Weitere Informationen:  

 

 

 

Spenden

Evangelisches Jugendwerk in Württemberg
Haeberlinstraße 1-3
70563 Stuttgart
Fon 07 11/97 81-0

Zur Anfahrtsbeschreibung

Montag-Donnerstag:
9:00-12:30 Uhr / 13:15-16:00 Uhr
Freitag:
9:00-12:30 Uhr


Kontaktieren Sie uns gerne auch direkt:

Ansprechpartner

Arbeitsbereiche


Sie finden uns auch auf folgenden Plattformen

Wir unterstützen das EJW

Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) bietet als Landesstelle sinnstiftende Angebote, Veranstaltungen und Dienstleistungen für Jugendwerke in Orten und Bezirken, aber auch für Kinder, Jugendliche, Konfirmanden, junge Erwachsene, Erwachsene und Familien. Das Evangelische Jugendwerk in Württemberg (EJW) ist die Zentrale für die evangelische Jugendarbeit in Württemberg und arbeitet selbstständig im Auftrag der Evangelischen Landeskirche in Württemberg.


Das Evangelische Jugendwerk Württemberg (EJW) gehört zu: